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                                                                                      • Titel: Von profaner und sakraler Zeit
                                                                                      • Jahr:
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Anschauungen über den Zeitbegriff einschneidende Wandlungen erfahren. Überraschend wird es für viele sein, daß gerade die Beschäftigung mit dem Problem "Zeit" wesentlich zur Veränderung unseres Weltbildes beigetragen hat. Schöpferische Menschen versuchten, sich auf ihre Art mit dem Problem der Zeit auseinanderzusetzen. Das zeigt die Fülle der in Wissenschaft, Literatur und Kunst niedergelegten Gedanken. Goethe sagt schlicht: "Die Zeit ist selbst ein Element" und nach Kant "ist die Zeit genau wie der Raum eine reine Anschauungsform".
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/profanezeit.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr:
                                                                                      • Loge: London Grand Rank - London Grand Chapter Rank
                                                                                      • Matr.Nr.: 3549
                                                                                      • Orient London
                                                                                      • Abstract: The title of this paper does not imply that mysticism is confined in Masonry to the Royal Arch alone, and that there is none in the Craft degrees. On the contrary, as the First Principal informs the newly exalted Royal Arch candidate, the degree he has just taken is but a completion of the Third degree in Craft Masonry, thus inferring that the Royal Arch is an integral part of Craft Masonry and, therefore, the conclusion of the latter’s mystical teaching. As will be seen later, there is, in my opinion, a very good reason for separating the three Craft or blue degrees from the Royal Arch ceremony; for the blue degrees take us through our experiences during our life on this earth and the Royal Arch then tries to initiate us into the Grand Mystery of the Life hereafter. And just as death on earth is not the final end of Man’s saga, so the Third degree in the “Blue” is not the end of our Masonic teaching. In fact, this is implied when the candidate is “raised from a figurative death” but is left wondering in the Limbo of Unknowing, when he is told that “the genuine secrets of a master mason were lost by the untimely death of our Master H.A.”. To tide him over, however, the candidate is given certain “substituted secrets”, a sort of Ariadne’s thread or guide through the maze which mystically points out the timeless transition between life on earth and life hereafter. We find this same teaching in Greek mythology - Theseus in the Cretan maze ‑ and mysteries (Eleusinian), as well as in almost every other mystical writings (the Cloud of Un­knowing, the Dark Night of St. John of the Cross, etc.). Now, if the Royal Arch were not an integral part of Craft Masonry, the latter would be an incomplete teach­ing. In fact, it would no longer be mystical but purely allegorical, because the essence of a mystical teaching is to give man a glimpse of what lies beyond death and to show him its intimate connection with what lies this side of death: birth and life are otherwise as inexplicable as death.
                                                                                      • Link: http://www.freemasons-freemasonry.com/manasseh.html
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1965
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Das Thema hört sich zunächst an wie ein Ladenhüter aus der freimaurerischen Mottenkiste. Trotzdem ist es das Anschlagen eines Themas, das sich um die Fragen dreht: Wodurch konnte die Freimaurerei sich über die ganze Welt ausbreiten? Wodurch konnte sie mehr als 250 Jahre überdauern? Wodurch wird sie weiterleben können? Der Tätigkeitsbereich der mittelalterlichen Bauhütte beginnt mit dem Bauauftrag, erteilt von kirchlicher, gelegentlich landesherrlicher Seite. Der Auftraggeber ist gleichzeitig der Unternehmer. Er stellt den Baugrund, beschafft das Baumaterial und bezahlt die Bauleute.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/auftrag.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1974
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Es gibt eine ganze Menge von Leuten, auch Freimaurer, die das reine, vorbehaltlose, kritische Denken, also die Philosophie und die mit ihr verwandten Disziplinen, die Soziologie z.B., für eine Luxusbeschäftigung von Intellektuellen halten. Diese abschätzige Betrachtungsweise hat im wesentlichen drei Gründe: 1. Die anscheinende Unbekümmertheit der Philosophie um die wirklichen Probleme des Menschen, 2. ihr offenbar geringer Einfluß auf die Praxis des täglichen Lebens und 3. die Schwierigkeit, abstrakt zu denken. Daher gilt das allgemeine Interesse, wenn es über Parteipolitik und Tagesereignisse hinausreicht, mehr den realitätsbezogenen Wissenschaften. Aber Philosophie ist gewissermaßen die Grundlagenforschung der Realität und verändert diese über das Bewußtsein der Menschen; ein Prozeß, der nicht sofort bemerkt wird, wie z.B. die Erfindung der Dampfmaschine, sondern seine Zeit braucht, dann aber ungeheure Wirkungen zeigen kann. Das haben Männer wie Locke, Adam Smith, Kant, Hegel, Karl Marx u.a. bewiesen. Ein solcher Mann ist auch Herbert Marcuse, dessen Arbeiten das Bewußtsein der heutigen akademischen Jugend beeinflußt und damit verändert haben. Die Auswirkungen seiner Gedanken, über die ich jetzt berichten will, sind noch nicht zu übersehen, die Gegenwart ist jedenfalls beunruhigt. Das ist Grund genug für alle, die über den Tag hinausdenken und geistig interessiert sind, sich mit ihnen zu beschäftigen.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/marcuse.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1977
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Kein Wort ist in der neuesten Zeit so oft ausgesprochen worden, als das Wort Freiheit, aber man kann ohne Übertreibung behaupten, daß unter hundert, die es ausgesprochen, kaum einer ist, der weiß was das sei. Viele meinen, weil wir unter der vorigen Regierung nicht frei waren, so gelte jetzt alles nicht mehr, was früher gegolten hat. Andere meinen, die Freiheit bestehe darin, daß man alles tun dürfe, was man nur wolle und daß, wo früher Ausgelassenheit, Trunkenheit, Geschrei, Verwegenheit und dergleichen als schlecht und verachtungswürdig betrachtet wurden, dies jetzt nicht mehr der Fall sei und daß der, der recht lärmt und sich ungebärdig stellte, der Allerfreieste sei. Wieder andere glaubten, jetzt dürfe man gar keine Begierde mehr unterdrücken, denn sonst sei man ja gar nicht frei, und manche, die sich gar keinen Begriff machen konnten, meinten zuletzt, die Freiheit sei etwas, was uns alle überhaupt glücklich mache, und jetzt sei es gut, man brauche sich nicht weiter umzuschauen. Daher meinten sie, wenn einer keine Arbeit habe, so sei ein anderer schuldig, sie ihm zu geben, und wenn keine vorhanden sei, so müsse er ihm den Unterhalt auch ohne Arbeit geben. Ja, viele sagten, die Besitzer hätten nun lange genug besessen, und da müßten jetzt die anderen wohlhabend werden, die es bisher nicht waren. Mehrere glaubten endlich sogar, daß die Freiheit völlige Gleichheit sei und daß keiner dem anderen mehr Achtung schuldig sei, daß Tugend, Bildung und Vernunft den einen Menschen nicht besser mache als den anderen, der sie nicht hat, ja die Verständigeren und Gebildeteren der Freiheit gerade schädlich seien, weil sie den beliebigen und außerordentlichen Forderungen der anderen entgegentraten. So meinten die Leute!
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/reflexion_freiheit.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1981
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: In einer Loge wie dieser, die sich den elitären Anspruch gibt, ein Zusammenschluß von Individualisten zu sein, soll der Versuch erlaubt sein, dem Phänomen der Masse, der Gruppe und ihrer Dynamik nachzuspüren. Das DTV-Lexikon definiert eine Gruppe als "eine Mehrzahl von Menschen, die als Einheit handeln, weil sie sich von Aufgaben und einer Lage gemeinsam angesprochen und betroffen wissen", Gruppendynamik als "eine neuere Richtung der Sozialpsychologie, die die psychischen Gesetzmäßigkeiten innerhalb von Gruppen untersucht". So definiert sind Freimaurer und Gruppen kein Widerspruch, im Gegenteil, die Arbeit am Rauhen Stein ist nur in einer Gemeinschaft von Brüdern, der Gruppe, möglich. Das Wort Gruppe hat die deutsche Sprache zu Beginn des 18. Jahrunderts aus dem Französischen entlehnt und zunächst in den bildenden Künsten zur Bezeichnung einer Anordnung von zusammengehörenden Figuren und Gegenständen verwendet. Es geht auf das im Althochdeutschen nachgewiesene Wort "Kropf" zurück, das nicht nur eine Schilddrüsenvergrößerung, sondern auch den "Knoten" (italienisch groppo) bezeichnet. Wo sich nach Hofstätter Lebens- und Erlebnislinien mehrerer Wesen miteinander mehr oder weniger dauerhaft verknoten, haben wir eine Gruppe vor uns. Einzelne, besonders wichtige Formen der Gruppenbildung, der Staat oder auch die Familie, gehören zu den Ältesten Ergebnissen menschlicher Gemeinschaft; nur durch Arbeitsteilung innerhalb der Gruppen konnte bei unseren Altvorderen das Gemeinschaftsinteresse überleben, Ernähren etc. gewährleistet werden. Wie sehr die Gruppenbildung eine helfende, stützende, heilende Funktion auch ganz besonders in unserer Gesellschaft hat, geben z. B. die Stichworte "Gruppentherapie" und "Selbsterfahrungsgruppen" wieder.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/gruppen_massen.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1981
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Die Sprache ist ein hohes Kulturgut. Forschungen über ihre Entstehung führen bestenfalls 6000 Jahre zurück und verlieren sich dann im Dunkel der Vergangenheit. Aber was sind 6000 Jahre im Vergleich zum Alter der Spezies "homo sapiens". Was ind sie, wenn man bedenkt, daß der Neandertaler, einer unserer Urahnen, schon vor etwa 1 Million Jahren auf dieser Erde gelebt und wohl schon gesprochen hat. Was war das für eine Sprache? Wir wissen es nicht. Waren die ersten menschlichen Laute, die sogenannten Wortwurzeln, nur Nachahmung von Tierlauten, waren sie Ausdruck von Lust- und Unlustgefühlen oder notwendige Zurufe zur Koordination gemeinsamer Tätigkeit? Es gibt nur Vermutungen und Hypothesen über den Ursprung der Sprache, keine gesicherten Erkenntnisse. Aber was ist Sprache? Die allgemein gegebene Definition lautet: Ein Vorrat von sinnlich wahrnehmbaren Zeichen, die allein oder miteinander verbunden der Verständigung dienen. Das ist sicher eine gute und richtige Erklärung, aber sie scheint mir sehr abstrakt und damit eigentlich unbefriedigend zu sein, denn sie wird der kulturellen Bedeutung der Sprache nicht gerecht. Daher wollen wir uns über diese Definition hinaus später einige Gedanken machen.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/sprache.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1981
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Bis zum Mittelalter wurden die Grammatik, die Dialektik, die Rhetorik, die Arithmetik, Geometrie, Musik und die Astronomie als die sieben freien Künste, artes liberales, als das Nonplusultra in der Kunst angesehen. Heute, ausgehend von der Renaissance Italiens im 14. Jahrhundert, zählen zur Kunst einmal die bildenden Künste, wie Malerei, Plastik, Graphik und als Anhängsel auch die Architektur - die Baukunst -, und zum anderen die musischen Künste, wie die Dichtkunst, der Tanz und die Musik. Die schier unübersehbare Zahl von Kunstwerken, die uns überliefert sind, gelten als Spiegelbilder oder Repräsentanten ihrer Zeit und geben uns die Gelegenheit, menschlichen Geist zu erforschen, um eigenes Denken, Tun und Handeln danach auszurichten. Wie sagt Goethe? "Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleibt im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben." Diese Werke menschlicher Tätigkeit fordern uns heraus, Werturteile zu prägen, sie miteinander zu vergleichen, Künstler und ihre Werke zu beschreiben, passende Stilepochen zu finden und alles zu ordnen. Das ist die Aufgabe der Kunst- und Kulturgeschichte. Die Zahl ihrer Autoren ist genauso groß, wie es die Verschiedenheit ihrer Ansichten ist. Nur wenige davon besitzen einen anerkannten Ruf, sei es als Wissenschaftler, Historiker, Schriftsteller oder Sachverständiger, über die Aussage dem Kern der Dinge nahe oder näher gekommen zu sein.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/kunst.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1985
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Der Begriff "Aufklärung" hat sich in den letzten 50 Jahren grundlegend erweitert und verändert. Ich verweise dazu auf Fritz Raddatz, Walter Jens, Horkheimer und Adorno. Danach ist Aufklärung eine menschliche Haltung, zeitlos und so alt wie der Mensch selbst. Sie beginnt daher nicht erst in der Renaissance, ich meine vielmehr, daß man den Bogen weiter spannen muß: Denn von den ersten babylonischen Priester-Sternforschern über die Vorsokratiker, Pythagoräer, ferner die arabischen Gelehrten des Mittelalters und Roger Bacon bis an die Renaissance heran läßt sich zwanglos eine einheitliche Geisteshaltung feststellen. Sie läßt sich definieren als die des wissensdurstigen, forschenden, über den Menschen im Universum staunenden Individuums. Ihr Wahlspruch ist: "sapere aude!" Auf deutsch "Wage es, den Verstand zu gebrauchen!" Richtig ist allerdings, daß seit der Renaissance ein derartiger Ansturm neuer Erkenntnisse und Fähigkeiten auf uns eingestürmt ist, daß wir ihn schier nicht mehr zu bändigen vermögen. Demgegenüber steht die Haltung, die ich hier einmal mit "Innerlichkeit" bezeichnen möchte. Sie wird bereits von Plato, dem Apostel Paulus, Augustin und ihren Nachfolgern vertreten. Ihr Wahlspruch lautet etwa: "Alle naturwissenschaftliche Erkenntnis ist nicht nur überflüssig, sondern schädlich, weil sie den Menschen hindert, sich mit dem zu beschäftigen, was sich allein für ihn lohnt: Dem Heil seiner Seele!" Das Vorherrschen der einen oder anderen Richtung läßt sich in den verschiedenen Kulturperioden mühelos feststellen.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/nathan.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1985
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Vor einer Reihe von Jahren vertrat einer unserer Brüder in einer Zeichnung die Ansicht, daß ein Freimaurer notwendigerweise Christ sein muß. Der Glaube an Gott, wie wir ihn - jeder auf seine Weise - im Symbol des "Allmächtigen Baumeisters aller Welten" erkennen, war ihm nicht ausreichend. In der späteren Diskussion argumentierte unser Bruder u. a. mit dem Hinweis auf die Entstehung der Freimaurerei im Wirkungsbereich der christlichen Religion. Dem stellte ein anderer Bruder entgegen, daß die Freimaurerei ihre wesentlichen Grundlagen vielfältig auch in anderen Religionen, Moralphilosophien und ethischen Weltanschauungen findet und ihre Entwicklung folglich auch ohne das Vorhandensein irgendeiner christlichen Konfession möglich gewesen wäre. Diese Überzeugung gab mir den Impuls zu meiner heutigen Zeichnung. Es erscheint mir sinnvoll und interessant, einmal eine andere große Glaubensrichtung, z. B. den Konfuzianismus, auf humanitäre Ideale und Ziele zu untersuchen, die den unseren entsprechen und die im gleichen oder womöglich noch höheren Maße eine Grundlage für Freimaurerei sein könnten. Der Umfang einer auch nur einigermaßen vollständigen Betrachtung dieser Weltanschauung ist bereits so erheblich, daß ich im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit darauf verzichte, hier und jetzt in jedem Falle die Beziehungen zu unseren freimaurerischen Riten, Gedanken, Symbolen und Wertvorstellungen besonders zu unterstreichen. Ich meine, sie werden in der Mehrzahl in sich selbst deutlich.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/konfuzianismus.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1986
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Bei der Aufnahme eines Suchenden in den Bund der Freimaurer wird ihm nahegelegt, weniger nach vergänglichem irdischen Besitz zu streben, als mehr nach innerer Bereicherung. Mit dieser Auffassung steht die Freimaurerei nicht allein. Buddha lehrt, daß nicht nach Besitz streben dürfe, wer die höchste Stufe der menschlichen Entwicklung erreichen wolle. Schon in der Antike hören wir von Solon: Der Mensch kann mit wenigem glücklich sein und nur mit wenigem; zu großer Besitz, sagt Solon, soll geteilt werden. Nicht Reichtum ist uns wünschbar sondern Tugend, und sie erst macht das gemeinsame Leben leicht. Im Alten Testament ruft Jesaja: "Wehe denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum anderen bringen, bis kein Raum mehr sei, daß sie allein das Land besitzen". Jesus sagt: "Was nützet es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, sich selbst aber ins ewige Verderben bringt?" Marx lehrt: "Luxus ist genauso ein Laster wie Armut, und es muß unser Ziel sein, viel zu sein und nicht viel zu haben". Es gibt offenbar zwei grundlegend verschiedene Formen menschlichen Strebens, nämlich das Streben nach dem "Sein" und das Streben nach dem "Haben". Doch gibt es überhaupt eine Alternative zwischen "Sein oder Haben"?
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/sein_haben.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1987
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Wo aber findet sich nun wirklich echter Humor und worin besteht er? Hier gilt's zu unterscheiden, sagt Lessing. Denn der Sprachgebrauch des täglichen Lebens verwechselt dauernd die Begriffe: Humor, Witz, Fröhlichkeit, Ironie, Satire, Spott, Lustiges - das geht bunt durcheinander. Daher möchte ich vor allem klarstellen: Unter Humor verstehe ich eine menschliche Eigenschaft, ja noch mehr - eine Haltung; nicht aber eine gelegentlich verwendete Ausdrucksform, Humor hat man - oder nicht. Witze macht man - gelegentlich. Humor hat man immer - oder nie.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/humor.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1987
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Die freimaurerische Arbeit im Tempel ist der Höhepunkt im freimaurerischen Leben. Sinn dieser rituellen Arbeit ist es, uns in symbolhafter Weise immer wieder an die freimaurerischen Werte zu erinnern, uns den rechten Weg zu weisen. Wir werden ermahnt, unsere Arbeit am Rauhen Stein beharrlich fortzusetzen. Nach unserem Traditionsritual erhalten wir auf die Frage nach dem Ziel unserer Arbeit die Antwort: "Toleranz, unser höchstes Gebot aber ist die LIEBE". Dieses wird dort noch in der Beantwortung der Frage nach dem Ziel unseres Bundes mit den Worten "Erziehung zu Toleranz und brüderlicher LIEBE" wiederholt und verstärkt. LIEBE ist also, wenn ich das recht verstehe, und wenn man es so vereinfacht formulieren darf, für uns Freimaurer eine quasi höhere Form der Toleranz.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/liebe.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1989
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: In unserer Bauhütte fragt der Meister vom Stuhl am Ende einer Traditionsarbeit den 2. Aufseher mit rituellem Ernst: "Woran arbeitest Du als Freimaurer?" Und dieser antwortet, wie es geschrieben steht: "Am rauhen Stein, dem Sinnbild der Unvollkommenheit des Menschen." Frage und Antwort haben ihren tiefen Sinn und drücken symbolisch aus, was Freimaurerei im wesentlichen ist, nämlich Arbeit, Arbeit am rauhen Stein, Arbeit an uns selbst mit dem Ziel, die eigene Persönlichkeit ihren Anlagen und Fähigkeiten gemäß zu entwickeln und auszubilden. Denn was wir sind, ist immer wichtiger als das, was wir haben; unser Lebensglück liegt mehr in unserem inneren als in unserem äußeren Reichtum, so wie es Goethe im West-Östlichen Diwan sagt: Volk und Knecht und Überwinder Sie gestehn zu jeder Zeit Höchstes Glück der Erdenkinder Sei doch die Persönlichkeit.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/arbeitarst1.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1997
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Verzeiht! Es ist ein groß Ergetzen sich in den Geist der Zeiten zu versetzen zu schauen, wie vor uns ein weiser Mann gedacht und wie wirs dann zuletzt soweit gebracht. Diese Worte sagt Wagner zum Faust am Abend vor dem Osterspaziergang. Ich habe diese Einleitung deswegen gewählt, weil erstens Goethe als Beginn eines Vortrages nie schlecht sein kann, besonders natürlich bei einem Thema über Genies und zweitens weil die Beschäftigung mit weisen Männern, die ich zunächst einmal als geniale Menschen bezeichnen will, mir auch ein "groß Ergetzen" bereitet hat.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/geniale_mensch.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1997
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: "Erkenne Dich Selbst" ist in der Freimaurerei ein Gebot von Bedeutung. Nach Sokrates ist Selbsterkenntnis Vorbedingung der Sittlichkeit. Lessing nennt sie den Mittelpunkt aller menschlichen Weisheit; Kant aller menschlichen Weisheit Anfang. Selbsterkenntnis ist die Voraussetzung der Selbstveredelung, der Arbeit an einem selbst.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/selbsterkenntnis.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1997
                                                                                      • Loge: Post Nubila Phoebus
                                                                                      • Matr.Nr.: 900
                                                                                      • Orient Aschaffenburg
                                                                                      • Abstract: Die meisten von uns haben schon von Angriffen auf die Freimaurerei gehört, vorwiegend in Verbindung mit der Verfolgung durch Nationalsozialisten wie Ludendorff und Rosenberg. Die Anti-Freimaurerei beschränkt sich nicht nur auf die Nazi-Zeit. Noch heute gibt es Gegner der Freimaurerei, die diese bekämpfen, und die Ursprünge Antifreimaurerei sind weit vor der Zeit der Nationalsozialisten zu suchen. In dieser Zeichnung möchte ich auf die Ursprünge und die Entwicklung der Antifreimaurerei eingehen. Dies soll nicht nur ermöglichen, die Äußerungen der Gegner der Freimaurerei besser beurteilen zu können, es kann auch helfen, einige freimaurerische Prinzipien zu verdeutlichen. Ich hoffe, daß diese Zeichnung uns alle in die Lage versetzt, Angriffe auf die Freimaurerei besser beurteilen und beantworten zu können.
                                                                                      • Link: http://www.freimaurer.org/pnp900/zeichnungen/gegner.htm
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1998
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Richard Wagner wird am 22. Mai 1813 als neuntes Kind des Gerichtsangestellten am Stadtgericht Leipzig und Freimaurers Friedrich Wilhelm Wagner und seiner Ehefrau Johanna geboren. Bereits sechs Monate später verliert Richard Wagner seinen Vater, der an den Folgen einer Verletzung verstirbt, die er sich während seiner Teilnahme an der Völkerschlacht bei Leipzig zugezogen hat. Richard Wagners Bruder Julius wird nach dem Tod des Vaters vorübergehend in ein Dresdner Erziehungsinstitut der Freimaurer gebracht. Fünf Monate später heiratet seine Mutter den Schauspieler, Sänger, Dichter und Maler Ludwig Heinrich Christian Geyer, Mitglied der Freimaurerloge "Ferdinand zur Glückseligkeit" in Magdeburg. Der Stiefvater wird von Richard Wagner später als sein eigentlicher geistiger Vater bezeichnet. Aber auch dieser stirbt bereits im Herbst 1821, so daß Richard Wagner mit acht Jahren wieder vaterlos ist. Nun ist seine Mutter alleinerziehend. Sie wohnen am Brühl in Leipzig in unmittelbarer Nähe des "Alten Theaters". Auf diese Weise kommt der Junge früh mit Theater und Theaterleuten in Verbindung. Drei seiner älteren Schwestern, die später zeitweise den jüngeren Bruder finanziell unterstützten werden, haben als Schauspielerinnen und Sängerinnen die Bühnenlaufbahn eingeschlagen. Der Ehemann seiner Schwester Rosalie, sein Schwager Prof. Oswald Marbach, wird 1844 Freimaurer und ist 30 Jahre lang Meister vom Stuhl der Loge "Balduin zur Linde" in Leipzig.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/wagner.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1998
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: In der freimaurerischen Literatur findet man auch den Satz: "Freimaurerei war immer." Zuerst habe ich leise am Wahrheitsgehalt dieser Aussage gezweifelt und es als eine Art Anmaßung empfunden. Jedoch habe ich es nicht fertiggebracht, diese Aussage einfach ad acta zu legen. Immer wieder habe ich versucht, eine Bestätigung oder eine Negation über diese Behauptung zu finden. Mein beharrliches Nachforschen führte schließlich zu einem Erfolg: Nicht die Freimaurerei war immer, sondern die Suche nach einer Weltanschauung, die das Leben in der Gesellschaft harmonisch gestaltet. Nicht nur das Suchen war immer, es gab auch denkende Menschen, die diese Lebensanschauung fanden, und diese sogar in einer Art Lehre weitergaben.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/erstenfreimaurer.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2000
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Das Geheimnis brauchte kein Geheimnis zu sein, wäre es nicht zu einem Geheimnis gemacht worden. Die Mächtigen, also Religion und Politik, hatten und haben aus ihrer Sicht ein starkes Interesse daran, die Wahrheit im Dunkeln zu halten. Das Ziel der Freimaurer ist die innere Wandlung, um Vollkommenheit anzustreben. Der dabei zurückgelegte Weg beinhaltet ständige Selbstreflexion und die Auseinandersetzung mit den Werten der Gesellschaft. Dies hat zur Folge, daß die Ziele der Freimaurer mit denen der Herrschenden kollidieren können. Einer nicht einschätzbaren Gefahr tritt man am besten entgegen, indem man diese mystifiziert, diffamiert und instinktreduziert. Ein gutes Beispiel hierfür ist die psychologisch perfekte Inszenierung der jüdischen Rassenlehre Adolf Hitlers. Dadurch wird die nicht einschätzbare Gefahr zum Bösen schlechthin. Eine Masse, in die ein solches Feindbild introjiziert wird, ist leichter manipulierbar.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/geheimnis.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2000
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Mit seiner Aufnahme in unseren Bruderbund der Freimaurer hat sich der Neophyt einer Gemeinschaft von Suchenden angeschlossen, deren ideelles Streben dahin gerichtet ist, in engem brüderlichen Austausch an der eigenen ethisch-sittlichen Vervollkommnung zu arbeiten. Während des Aufnahmerituals wird der Suchende angehalten, Wahrheiten in seinem Inneren zu reflektieren bzw. zu suchen. Dies Kernelement der darauf aufbauenden freimaurerischen Ethik ist eine Erkenntnis, die wir sowohl in den alten Orakeln - so im Delphischen "Erkenne Dich selbst"-, als auch in der Alchemie finden: Visita interiora terrae, rectificando invenies occultum lapidem" ("Erforsche das Innere der Erde, und indem Du dich läuterst, wirst Du den Verborgenen Stein finden").
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/hesse.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2001
                                                                                      • Loge: Weg zur Wahrheit
                                                                                      • Matr.Nr.: 79
                                                                                      • Orient Rapperswil
                                                                                      • Abstract: Es gibt Themen, die sucht man nicht, die kommen zu einem. Die Biographie von Hjalmar Schacht ist so ein Thema. Vor einem halben Jahr, erschien in einer Zeitschrift ein zweiseitiger Kommentar, über die faszinierende Figur des deutschen Reichsbankpräsidenten, der das Wirtschaftswunder für Hitler ermöglichte: Hjalmar Schacht. Als geschichtlich Interessierter haben mich Biographien von Persönlichkeiten, welche sich im zweiten Weltkrieg dem Widerstand anschlossen, immer schon speziell gereizt. Und als ich las, dass Hitlers Bankier ein Fraumaurer war, wollte ich erst recht wissen, wer das war. Wie es zu einem Regime Hitlers kommen konnte und wie kluge Persönlichkeiten in diesem totalitären System mitwirken konnten, ist eine Fragestellung, die ich nicht beantworten kann. Die Fragestellung aber hat mich seit jeher beschäftigt und ich glaube, sie prägt auch meine politische Einstellung. Eine gesunde Kritik gegenüber sogenannten „Bewegungen“, ein Hinterfragen von Populismen und von allzu-einfachen Antworten, sind die Lehren, welche ich für mich selbst daraus gezogen habe. Gerne würde ich, im Anschluss an meinen Bauriss auch mit Euch, darüber diskutieren, - wie konnte es zu einem Hitler-Regime kommen? - Trat die FM dem Schreckgespenst des Totalitarismus genügend entschieden entgegen? - Ist es heute und künftig wieder möglich, dass kluge Persönlichkeiten in einem Massenwahn analog des Hitler-Regimes mitwirken?
                                                                                      • Link: http://www.freimaurer-rapperswil.ch/1701138.htm
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2001
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Das Licht der Morgenröte unserer europäischen Zivilisation erreichte zuerst Griechenland vor mehr als 2500 Jahren. Die Götter des Olymp bescherten ihrem Volk besondere Fortschritte in Wissenschaft, Kunst, Politik und Philosophie, so dass vieles, was die Europäer Jahrhunderte lang machten, nur Fußnoten im großen Buch der griechischen Errungenschaften waren. Unter den Erben griechischer Zivilisation blieb die Erinnerung an Apollos Tempel in Delphi und eine eingemeißelte Inschrift an seinem Eingang. Diese ruft nach dem Blick in die Tiefen unseres Wesens und weckt gleichzeitig Hoffnung und Unsicherheit - Gnothi seauton - Erkenne Dich selbst! Diese Worte ruft Sokrates täglich den Athenern zu. Mit der Aufdeckung ihres Nichtwissens will er die Menschen zur Selbstprüfung und Selbsteinkehr bewegen. Diese Worte sind auch eine von jenen Brücken zwischen der so genannten paganischen und christlichen Religion. Der christliche Gott definiert sich selbst als "Ich bin der, der ich bin" - also ich bin der, der weiß, wer er ist. Somit ist auch Selbsterkenntnis für die Christen ein Weg zu Gott. Aber: Kann sich der Mensch überhaupt selbst erkennen? Und: Ist der Blick der Selbsterkenntnis nur nach innen gerichtet?
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/gnothi_seauton.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2002
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Im Jahr 1918 veröffentlichte Oswald Spengler sein Hauptwerk "Der Untergang des Abendlandes". Es beginnt mit den Worten: "In diesem Buche wird zum erstenmal der Versuch gewagt, Geschichte vorauszubestimmen. Es handelt sich darum, das Schicksal einer Kultur, und zwar der einzigen, die heute auf diesem Planeten in Vollendung begriffen ist, der westeuropäisch-amerikanischen, in den noch nicht abgelaufenen Stadien zu verfolgen." Die Resonanz auf das Werk war in der westlichen Welt groß. Vor allem Deutschland war durch den Schock des 1. Weltkrieges empfänglich für Niedergangstimmungen, wie Spengler sie mit seiner These vom vorherbestimmten Untergang der abendländischen Kultur verbreitete. Die Reaktionen auf Spenglers kulturpessimistisches Werk schwankten nach der Veröffentlichung zwischen uneingeschränkter Zustimmung und völliger Ablehnung.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/untergang_abendland.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2002
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Wird ein Mann 30, so ändert sich sein Leben aus seiner Sicht plötzlich in einer Form, ohne daß es seine Umgebung bemerkt... Er gilt als weiterhin jung und verheißungsvoll, als ein wichtiges aufstrebendes Mitglied seiner Gesellschaft. Die besten Jahre, so wird allgemein angenommen, liegen noch vor ihm. Für ihn aber liegt mit seinem 30. Geburtstag zunächst einmal einiges hinter ihm, und es ist der erste Geburtstag, an dem er sich dessen bewußt wird. Neben das Vorausschauen tritt unerwartet ein Zurückblicken. Abgeschlossen ist sein drittes Lebensjahrzehnt, und neben das, was seine Umgebung von ihm denkt, tritt nunmehr das in den Vordergrund, was er selbst von sich und seinem Werden und Wirken halten soll. Wie jugendlich und unbefangen ist man noch mit 30? - Wenngleich auch der eine oder andere auch mit 60 noch jugendlich wirkt. Oder: Mit 90... - Besser gefragt also: Wie erwachsen ist man tatsächlich? Nein, alleine ein Blick in den Spiegel läßt das irreal-reale Gegenüber eine wieder andere quälende, bohrende oder schlicht selbstverliebte Frage stellen: "Und? Was ist mit Dir? Wo stehst Du heute mit Deinen 30 Lenzen? Dort, wo Du sein wolltest? Was hast Du davon erreicht und wo willst Du hin?" Schlimmer noch, fast anklagend: "Die Weichen sind nun gestellt. Wohin wird Dich die Reise nun nicht mehr führen, jetzt, da die Richtung feststeht?" Manch Betrachter seiner selbst wird unsicher, findet sich im Zweifelsfalle aber auch nur bestätigt: Selbstverständlich habe ich alles richtig gemacht. Beruflich erfolgreich, in eine Familie eingebunden, gut verdienend, wohl angesehen. Es kann nichts mehr passieren. Doch im Hintergrund bleibt die Frage, ob dem wirklich so ist. Was ist wichtig im Leben - wirklich wichtig? Und wo stehe ich innerhalb dieser Antwort? Der Dreißigjährige schaut in den Spiegel und fürchtet sich plötzlich vor der schonungslosen Selbstanalyse, die nur er selbst in dieser Härte führen kann. In einer orientierungslosen Zeit einen sich selbst gegenüber aufrecht zu gehenden Weg zu finden: Fürwahr, eine Herausforderung.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/melancholie.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2002
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Meine lieben Brüder, in der folgenden Abhandlung soll zunächst ein kurzer Abriß über Ethik und Moral gegeben werden, sowie die "Diskursethik" kurz vorgestellt werden. Danach folgen ethische Dilemmata, in denen nach dem "richtigen" Handeln gefragt ist. Im Anhang findet ihr die detaillierten Darstellungen und Anmerkungen zur Diskursethik und den genannten Dilemmata. Ethik und Moral Unter Ethik, als Teilgebiet der Philosophie (Vgl. zu den folgenden Ausführungen PEINTINGER, S.1ff. und LAY 72ff. und 94ff.) kann man die kontrollierte und reflektierte Rede über die Moral verstehen. Sie umfaßt die rationale, intersubjektiv nachvollziehbare Überprüfung der Prinzipien eines Regelwerks. Moral ist die praktische Ausgestaltung der Ethik. In der Moral ist die Gesamtheit der Regeln, Werte und Normen festgelegt, die eine Gruppe (wie auch immer diese aussieht) für ihr Handeln mehrheitlich als verbindlich festgelegt hat. Eine Handlung innerhalb dieser Gruppe ist dann moralisch bzw. moralisch "richtig", wenn die Qualität der Handlung mit den Regeln und Werten übereinstimmt. Eine zentrale Frage innerhalb der Ethik ist: Gibt es grundlegende ethische bzw. moralische Normen und Postulate, die "vor aller Erfahrung allgemeine Geltung beanspruchen und somit gleichermaßen für alle Menschen verbindlich sind"? Ein Beispiel für ein ethisches Postulat finden wir im kategorischen Imperativ von Kant: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde". Weitere Beispiele sind die zehn Gebote der Bibel.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/ethik_pruefstand.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2004
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: "Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir ... Ich sehe sie vor mir und verknüpfe sie unmittelbar mit dem Bewusstsein meiner Existenz." meint Kant im letzten Kapitel seiner "Kritik der praktischen Vernunft" und umreißt damit sein Weltbild. Die Aufforderungen "Schau in dich, schau um dich und schau über dich" geben dem Freimaurer Hilfestellung bei der Entwicklung seines Weltbildes. Freimaurerisch geometrisch dargestellt, ergibt sich so ein rechtwinkliges Dreieck, dessen Hypotenuse aus den Punkten "schau in dich" und "schau über dich" gebildet wird. Die Welt wird verändert nach den Regeln der Physik. - Die Auswirkungen von Naturkatastrophen und selbst die häufig angesprochene Klimaveränderungen unterliegen diesen Regeln. Wenn etwas für uns unerklärliches passiert, dann kennen wir also lediglich die dahinter liegenden Regeln bzw. die Mechanismen nicht oder unterliegen in unserer Vorstellung den Begrenzungen unserer dreidimensionalen Erfahrungswelt, in der die Zeit nur ein störender Faktor ist. Aber: Nichts scheint uns Menschen unerträglicher als das Paradoxe oder nicht Erklärbare. (Durs Grünbein, Spiegel Special - Nr. 4 2003 Die Entschlüsselung des Gehirns - Vom Schauder des Schaffens - Seite 102)
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/was_veraendert.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2004
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Durch die Vergangenheit sind wir ins Hier und Jetzt gereist. Das Hier und Jetzt wird innerhalb eines Atemzuges zur Vergangenheit. Nichts kann diesen Prozeß aufhalten. Kein mir bekanntes Werkzeug schützt dagegen, am Ende der Reise wehmütige Gedanken zu haben. Wir müssen es darauf ankommen lassen. Das Leben ist ein Experiment, keine Generalprobe.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/zeit.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2004
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Unsere Erfahrungen basieren auf unserer Wahrnehmung. Doch was nehmen wir wahr? Wahrnehmung ist kein passiver Prozeß. Unser Sehsinn bildet nicht ab, wie ein Fotoapparat. Er konstruiert eine Erscheinung aus den Bauteinen des Geistes. "Wir sehen nur, was wir kennen." (Goethe) Wir können nur mit einem kleinen Bereich unserer Netzhaut scharf und farbig sehen, trotzdem erscheint uns unser gesamtes Blickfeld scharf und farbig zu sein. Wir sehen nicht was wir sehen, - wir sehen, was wir zu sehen glauben.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/waskannichwissen.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2005
                                                                                      • Loge: Weg zur Wahrheit
                                                                                      • Matr.Nr.: 79
                                                                                      • Orient Rapperswil
                                                                                      • Abstract: Hierbei handelt es sich nicht um eine rhetorische Frage. Ich möchte es gleich vorwegnehmen. Ob Humor einen Platz in der Freimaurerei hat, können wir nur gemeinsam am Ende dieses Baurisses feststellen. Ich sehe schon die ernsten Gesichter .... die mich,...da ich hier vor Euch stehe, mit Argwohn betrachten und in voller Spannung einen ernsten Bauriss erwarten. Nein...Das Thema ist viel zu humoristisch, als dass ich mit ernster Gelassenheit im Sauseschritt zur Heiterkeit beitrage.
                                                                                      • Link: http://www.freimaurer-rapperswil.ch/1076788.htm
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2005
                                                                                      • Loge: King George Lodge
                                                                                      • Matr.Nr.: 59
                                                                                      • Orient Calgary, Alberta
                                                                                      • Abstract: Colours have so large a place in the customs of the craft that inevitably the question arises "did ancient symbolism inspire the colors of Masonry or were they chosen and the symbolism then found to fit them?" Many years ago a writer who went deeply into the question came to the conclusion that the English Grand Lodge, in choosing the colors of its clothing, was guided mainly by the colors associated with the Noble Orders of the Garter and the Bath. This idea is more or less confirmed by the late Henry Sadler, an authority universally respected, who said "Having looked at the matter from every conceivable point of view, I have failed to think of a more favourable explanation." We must conclude, therefore that Freemasonry's colors were no more derived from ancient symbolism than were the colors of the liturgical vestments of the Christian Church derived from those of the Jewish Priests.
                                                                                      • Link: http://www.kinggeorgelodge.com/downloads/education/tdf005-masonic_colours_and_their_symbolism.pdf
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2006
                                                                                      • Loge: King George Lodge
                                                                                      • Matr.Nr.: 59
                                                                                      • Orient Calgary, Alberta
                                                                                      • Abstract: An old Greek philosopher, when asked what he regarded as the most valuable quality to win and the most difficult to keep, replied, "To be secret and silent." If secrecy was difficult in the olden time, it is doubly difficult today, in the loud and noisy world in which we live, where privacy is almost unknown. Secrecy is, indeed, a priceless but rare virtue, so little effort is made to teach and practice it. The world of today is a whispering gallery where everything is heard, a hall of mirrors where nothing is hid. If the ancients worshipped a god of silence, we seem about to set up an altar to the god of gossip.
                                                                                      • Link: http://www.kinggeorgelodge.com/downloads/education/tdf012-secrecy.pdf
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
                                                                                      • Titel: Abhandlung zur "Studie über die alten Pflichten" von Br. Bernhard Beyer
                                                                                      • Jahr: 2007
                                                                                      • Loge: Am Rauhen Stein
                                                                                      • Matr.Nr.: 888
                                                                                      • Orient Hamburg
                                                                                      • Abstract: Unser heutiges Oberthema lautet "Freimaurerei und Ordnung", und wer nun eine Aufzählung darüber erwartet, wie Freimaurer sich anzusprechen haben, wie sie sich in geöffneter Loge oder in Anwesenheit von Nichtfreimaurern im Einzelnen zu verhalten haben, wird enttäuscht werden. Das ist alles nachzulesen und bedarf meines Erachtens hier nicht einer weiteren Vorstellung.
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/freim_ordnung.pdf
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1887
                                                                                      • Titel: Herders Gespräche über Freimaurer. Erläutert von Robert Fischer
                                                                                      • Ort: Gera
                                                                                      • Verlag: -
                                                                                      • Abstract: In diesem Buch findet man eine gelungene Darstellung des Wesens der Freimaurerei anhand Herders "Gespräch über eine sichtbar-unsichtbare Gesellschaft". Zum Download der 12,5 MB großen PDF-Datei mit der Maus auf das Buch rechtsklicken und den Menüpunkt "Ziel speichern unter..." auswählen, ansonsten Linksklick und viel Spaß beim Lesen!
                                                                                      • Link: http://www.johann-gottfried-herder.de/?id=frmgespr
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1989
                                                                                      • Titel: Mein Logenleben
                                                                                      • Link: http://www.loge-arst.de/bibliothek/logenleben.php
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1996
                                                                                      • Titel: Das Wesentliche der Philosophie Friedrich Weinrebs
                                                                                      • Abstract: Friedrich Weinreb ist ein philosophischer Kommentator der Bibel und der begleitenden jüdischen mündlichen Überlieferung. Als solcher unterscheidet er sich von den meisten jüdischen Denkern des 20.Jahrhunderts, die sich mehr mit der gesamten Konzeption der Bedeutung des Judentums sowie des Wertes dieser Quellen beschäftigen, und weniger mit einer strukturierten und systematischen Erklärung der Bibel. Obgleich Martin Buber, auf der Suche nach ihrem innewohnenden ewigen Gehalt, einige Bücher über die Heilige Schrift schrieb, liegt der Unterschied zwischen Buber und Weinreb in der Tatsache, dass sich Bubers Kommentare der Bibel von den Schlussfolgerungen, die er durch die Wissenschaft des Bibelstudiums erreichte, herleiten, selbst wenn er einigen von ihnen widerspricht. Weinrebs Erläuterung der Quellen, stellt demgegenüber grundsätzlich eine einschließende Kommentarmethode und einen semantischen Dreh- und Angelpunkt dar, der fast völlig den Ausgangspunkt und die Schlussfolgerungen der wissenschaftlichen Studien der Bibel verneint.
                                                                                      • Sprache des Textes: Deutsch
                                                                                      • Link: http://peterstaaden.de/weinreb/israel_koren_ueber_die_philoso.htm
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 1999
                                                                                      • Titel: Die Mysterien der Aufklärung. Esoterische Traditionen in der Freimaurerei?
                                                                                      • Abstract: Es ist unbestritten, daß wir in vielen Logen des 18. Jahrhunderts den Glauben an die Existenz esoterischer Traditionen finden, und man wird auch sagen können, daß sich im Inneren einiger Logensysteme Übereinstimmungen mit älterem hermetischen Gedankengut feststellen lassen.1 Das gilt besonders für die Hochgradsysteme, die bekanntlich in den beiden Jahrzehnten nach dem Siebenjährigen Krieg eine Blütezeit erlebten. Ich bin jedoch skeptisch, ob uns der Hinweis auf die Esoterik zu einem tieferen Verständnis der Freimaurerei jenes Jahrhunderts verhilft. Zunächst will ich diese Skepsis etwas erläutern, im zweiten Teil dieses Aufsatzes werde ich dann ein Hochgradsystem analysieren, das sich einer esoterischen Tradition rühmt. Meine These ist, daß man im allgemeinen an einer falschen Stelle sucht, wenn man bei Vereinigungen die in ihnen vertretenen Lehren oder Ideen für das Wesentliche hält, sondern daß es darauf ankommt, welche Funktionen diese Vereinigungen im Leben ihrer Mitglieder erfüllen konnten. Attraktiv und bedeutsam war die Freimaurerei im 18. Jahrhundert nicht wegen der in ihr vertretenen Lehren, sondern weil sie – um es kurz und neumodisch zu sagen – so etwas wie einen Raum für Selbstverwirklichung bot.
                                                                                      • Sprache des Textes: Deutsch
                                                                                      • Link: http://www.freimaurerforschung.de/images/stories/pdf/maurice99_mysterien_der_auklaerung.pdf
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2002
                                                                                      • Titel: Geheimnis und Diskursivierung. Zur Dialektik von Öffentlichkeit und Geheimhaltung im Illuminatenorden
                                                                                      • Abstract: Jede Auseinandersetzung mit den Geheimgesellschaften des 18. Jahrhunderts sieht sich zunächst mit dem scheinbar paradoxen Phänomen konfrontiert, dass gerade das Zeitalter der Aufklärung von einer Hochkonjunktur geheimer Assoziationsformen geprägt war (Möller 1986: 214). Eingebettet in einen von Jürgen Habermas klassisch als Strukturwandel der Öffentlichkeit bezeichneten Prozess wurden Öffentlichkeit und Geheimnis zu einer semantischen Leitdifferenz des Jahrhunderts der Aufklärung und damit zum Strukturprinzip von Diskursproduktion und -zirkulation (Habermas 1962, Lüsebrink 1997)1. „Aufklärung und geheime Gesellschaften sind die beiden merkwürdigen Steckenpferde, auf welchen sich Torheit und Weisheit unserer Zeitgenossen tummelt“, notierte Carl Friedrich Bahrdt im Jahr 1789 (Bahrdt/Weber 1789: 249). Schon in der Wahrnehmung der Zeitgenossen spiegelte sich dabei der Widerspruch zwischen aufgeklärtem Öffentlichkeitspostulat und Arkanpraxis. Christian Garve bezweifelte 1785, dass „verständige Menschen Gutes erreichen, wenn sie durch Geheime Gesellschaften Wahrheit und Glückseligkeit verbreiten wollen. Was nutzen soll, muß offenbar geschehen...“ (Berlinische Monatsschrift IV, 1785: 33f.).
                                                                                      • Sprache des Textes: Deutsch
                                                                                      • Link: http://www.freimaurerforschung.de/images/stories/pdf/fussel_geheimnis_und_diskursivierung.pdf
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2003
                                                                                      • Titel: Johann Gottfried Herder. Versuch einer Biografie.
                                                                                      • Ort: -
                                                                                      • Verlag: -
                                                                                      • Abstract: Liebe Leserin, lieber Leser, gleich zu Beginn der Schrift möchte ich auf eine Frage eingehen, die mir bezüglich des Titels dieses Textes gestellt wurde. Man fragte mich, weshalb ich die Formulierung “Versuch einer Biografie“ und nicht “Eine Biografie“ gewählt habe. Ich antwortete mit einer Gegenfrage (“Bin ich etwa Herder selbst und berichte über meine eigene Lebensgeschichte?“) und verwies kurzerhand auf ein Wort aus der Sprache der Rastafari, welche statt “history“ (englisch “Geschichte“) stets die Wortgruppe “his story“ (englisch “seine Geschichte“) verwenden. Auch Herder vertrat eine sehr ähnliche Sichtweise, dass man nämlich - symbolisch gesprochen - einen griechischen Philosophen auch im Bewusstsein eines alten Griechen, der einem Sokrates auf dem Markplatz zuhört, lesen sollte, um die eigentlichen Gefühle und ursprünglichen Gedanken auch nur ansatzweise erahnen zu können:
                                                                                      • Link: http://www.johann-gottfried-herder.de/biografie/Herderbiografie.pdf
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2003
                                                                                      • Titel: Esoterik als Element freimaurerischer Geschichte und Geschichtsforschung
                                                                                      • Abstract: Für einen Historiker heute, der sich für die Gesellschaften und Bünde, für die Sozietäten des Zeitalters der Aufklärung interessiert, hat die Freimaurerei eine ganz besondere Faszination. Dieser Satz gilt unter anderem deshalb, weil es sich hier um diejenige Organisationsform im Spektrum der Aufklärungsgesellschaften handelt, die sich am deutlichsten und mit geradezu leidenschaftlichem Engagement für ihre eigene Geschichte interessiert. Seit die masonische Bewegung organisatorisch faßbar ist, hat sie ihre Entwicklung dokumentiert und Archive gebildet, aus denen wir heute schöpfen können.1 Antiquarisch war dieses Interesse jedoch nicht: Es ging um das eigene Selbstverständnis und Weltbild, das in eminenter Weise mit der historischen Selbstdarstellung verbunden war. Denn die masonische Bruderschaft wurde von der Überzeugung bestimmt, daß die Freimaurerei älter sei als dies aus der Logenüberlieferung belegt werden konnte. Liest man Texte zur freimaurerischen Geschichte aus gegenwärtiger Provenienz, so findet man zunehmend den Verweis auf die schottische Kultur des 17. Jahrhunderts als Entstehungszeit,2 vor allem aber ist immer noch die Erwähnung des Jahres 1717 mit dem Zusammenschluß der vier Londoner Logen der Standardbezug. Die Maurer des 18. Jahrhunderts waren an diesen konkreten Raum- und Zeitkoordinaten ihrer Entwicklungsgeschichte dagegen erheblich weniger interessiert: In ihrer Wahrnehmung war die Entstehung der ersten Großloge ein bestenfalls sekundäres Datum im Ablauf einer langen Tradition, die ganz andere und viel ältere Wurzeln hatte. Aus der englischen Sicht selbst war dies vorgegeben worden: Die sogenannten Andersonschen Konstitutionen, Basistext der Londoner Freimaurerei, beginnen mit einer Geschichtserzählung, die der eigenen realen Existenz den Vorlauf der Weltgeschichte gibt – eine Strategie, die bereits der Dedikation zu entnehmen war, mit der John Desaguliers die Constitutions of the Free-Masons dem Herzog von Montagu widmete, und in der es mit Bezug auf deren Autor, den Reverend James Anderson, hieß: „I need not tell your Grace what Pains our learned AUTHOR has taken in compiling and digesting this Book from the old Records, and how accurately he has compar’d 2 and made every thing agreeable to History and Chronology, so as to render these NEW CONSTITUTIONS a just and exact Account of Masonry from the Beginning of the World to your Grace’s MASTERSHIP, still preserving all that was truly ancient and authentick in the old ones ...“
                                                                                      • Sprache des Textes: Deutsch
                                                                                      • Link: http://www.freimaurerforschung.de/images/stories/pdf/neugebauer_woelk_jahrbuch2003.pdf
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
                                                                                      • Autor: SNOEK, Joannes A.M.
                                                                                      • Jahr: 2003
                                                                                      • Titel: The Evolution of the Hiramic Legend in England and France
                                                                                      • Abstract: The Hiramic Legend is, no doubt, the most important myth of Freemasonry. It forms the background against which the last of the three Craft Degrees (that ofMaster Mason), as well as several of the so-called higher degrees are situated. Therefore, a study of its development is certainly justified. Fascinating as it is, I shall not dwell here on the question of the origin of the Hiramic Legend, but just start with the first written version available to us and from there follow its development in England and France during a period of about a century.¹ In order to arrive at the more interesting results, it is necessary to start with an exposition of the two dimensions which set up the field of material we will be looking at. In the first place there is the story itself. Despite the many variations, it is possible to recognize the global structure of the story, displayed in all its actual versions. I shall present that first.
                                                                                      • Sprache des Textes: English
                                                                                      • Link: http://www.scottishrite.org/web/heredom-files/volume11/snoek.pdf
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2005
                                                                                      • Titel: Zum Sinn des Alltags
                                                                                      • Abstract: Im Anfang, im Prinzip ist das Wort. Das Wort ist eine Brücke zwischen Physischem und Geistigem, zwischen Diesseitigem und Jenseitigem. Im gesprochenen Wort, in der Sprache fliesst die Ewigkeit in unseren Alltag hinein. Sie holt uns "rüber" vom Sichtbaren ins Unsichtbare und zurück ins Sichtbare. Sie öffnet den Alltag zu einer anderen Dimension, die den Alltag durchdringt. Diese andere Dimension ist unsichtbar, aber ganz im alltäglichen Geschehen verankert. Der Alltag wird so zum Zeichen einer unsichtbaren Wirklichkeit. Von daher können wir von einer Semiotik des Alltags reden, das heißt, der Alltag ist eine Zeichenwelt, wo jedes Ereignis seinen Doppelgänger, seinen verborgenen Sinn im Ewigen hat. Von Eugen Baer (20.12.05)
                                                                                      • Sprache des Textes: Deutsch
                                                                                      • Link: http://www.weinreb-stiftung.org/pdf/52_friedrich_weinreb.pdf
                                                                                        ----------------------------------------------------------------
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                                                                                      • Jahr: 2006
                                                                                      • Titel: Friedrich Weinreb. Gottes verborgener Ort im Wort
                                                                                      • Abstract: Friedrich Weinreb war ein wunderbarer Erzähler der jüdischen Überlieferung und der Kabbala sowie ein Chronist seiner Zeit. Er lebte im Zentrum des 20. Jahrhunderts und vereinigte in sich zwei Extreme dieses Jahrhunderts. Als Ökonom, als Wissenschafter der Ökonometrie und als Professor in verschiedenen Organisationen repräsentierte er die treibenden Entwicklungskräfte. Als orthodoxer Jude chassidischer Herkunft führte ihn sein Weg ins Innere, öffnete er die Schatzkammern des überlieferten Wissens und erschloss die Bibel als «Schöpfung im Wort». Der vorliegende Text wurde als Vortrag im Rahmen einer Seminarwoche zum Thema «Porträts grosser Mystikerinnen und Mystiker» des Lassalle-Hauses in Bad Schönbrunn gehalten. Von Heini Ringger (16.01.06).
                                                                                      • Sprache des Textes: -
                                                                                      • Link: http://www.weinreb-stiftung.org/pdf/51_friedrich_weinreb.pdf
                                                                                        ----------------------------------------------------------------